Transatlantik Mai 2016

mit der Independence of the Seas

Wir spielten schon seit Jahren mit dem Gedanken einmal eine Atlantik Überquerung zu machen. Gehindert hat uns eigentlich immer nur der Grund das man nicht so viel sieht und es wenige Landausflüge gibt. Jetzt fand ich aber ein Angebot einer Transatlantik Reise mit Royal Caribbean kombiniert mit einer einwöchigen westlichen Karibik-Rundreise ab Miami. Wir buchten unsere Flüge so, dass wir noch einige Nächte Aufenthalt in Florida hatten und endlich einmal die Keys entlang zu fahren. (siehe Reisebericht Miami / Key West).


1. Tag Fort Lauderdale - Auslaufen

Die letzt Nacht verbrachten wir im  Hilton Hotel Marina, bevor es am Sonntag, den 1. Mai 2016 auf die Independence of the Seas ging. Wir fuhren zum Hotel und waren froh als beim Valet Parken sofort Hilfe kam. Nach dem Einchecken bezogen wir unser Zimmer. Der Blick am nächsten Morgen war wirklich schön, denn wir sahen uns Schiff schon von weitem. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zum  Hafen und gaben unser Gepäck ab. Anschließend fuhren wir zum Fort Lauderdale Flughafen um unser Auto abzugeben. Der nette Herr von Alamo gab uns dem Tipp mit dem kostenfreie Shuttle zum Hafen zu fahren. Am Hafen angekommen ging es jetzt weiter mit dem Schiff Richtung Europa. 

 

Auslaufen Fort Lauderdale
Auslaufen Fort Lauderdale

2. Tag - Nassau (Bahamas)

Am 2. Tag legten wir morgens um 8 Uhr in Nassau (Bahamas) an. Wir besuchten hier den Abbake Beach am berühmten Atlantis Hotel. Taxen standen am Hafen jede Menge zur Verfügung. Auch eine Vielzahl von Ausflugsbüro, um z. B. Schnorchel- oder Tauchausflüge zu buchen. Am Strand angekommen, kamen natürlich gleich die Liegen-Verkäufer auf uns zu. Wir gingen aber weiter, da wir auf der Suche nach einem ruhigen Platz abseits des Tourismus waren. An diesem Tag war es sehr heiß und ohne Sonnenschirm hielten wir es nur 3 Stunden aus. Wir sind zurück zum Taxis-Stand und fuhren wieder in die Stadt, um dort noch etwas bummeln zu gehen und nach freiem WLAN zu suchen. 

Die Fahrt mit Taxi dauerte gerade mal 10 Minuten und wir wurden mitten in der Stadt rausgelassen. Unterweges nahmen wir noch ein anderes Pärchen mit, die in der prallen Sonne den ganzen Weg zu Fuß laufen wollten. Nach einigen Meter kamen wir am Hard Rock Café raus und loggten uns erstmal in das freie WLAN ein. In Nassau direkt gibt es nicht all zu viel zu sehen meiner Meinung nach. Jede Menge Geschäfte mit Souvenirs, Schmuck, Parfum, Alkohol und Zigaretten. Wir machten also ein paar Fotos, besuchten einige Geschäfte und gingen dann zurück aufs Schiff. 


3. Tag - Seetag

Am heutigen Seetag hatten wir super Wetter, so dass wir den ganzen auf dem Sonnendeck lagen und uns entspannten. Zwischen durch sind wir über das Schiff gelaufen, haben uns den Wellness- und Fitnessbereich angeschaut. Wir genossen die Zeit zu zweit!


4. Tag - San Juan (Puerto Rico)

Da wir bereits vor einem Jahr schon zwei mal in San Juan waren, aber bisher immer nur das Einkaufszentrum besuchten, haben wir uns für eine kleine Standrundfahrt mit dem Bus entschieden. Die Tour sollte ohnehin nur 1 Stunde gehen, so dass wir anschließend nochmal genug Zeit hatten in den kleinen Gassen zu bummeln und vielleicht doch noch das ein oder andere Schnäppchen zu erstehen. Der englisch-sprachige Guide erklärte einiges über San Juan und wir waren begeistert von der schönen Landschaft, die uns nach ca. 30-minütiger Fahrt erreichte. Wir hielten kurz an und jeder durfte für ein Foto zu machen aussteigen. 

Gegen Ende der Führung ließen wir uns mitten in der Stadt absetzen, so konnten wir noch selbst die Stadt etwas erkunden. San Juan ist wirklich sehr schön. Die Gebäude sind alle ganz bunt und zum Teil auch sehr alt. Ein tolles Flair. Kann ich nur empfehlen. Shoppen gehen kann man hier natürlich wunderbar. Die Preise z. B. bei Tommy Hilfiger lagen weiter unter der Hälfte im Vergleich dazu was wir in Deutschland bezahlen. So konnten wir natürlich nicht widerstehen und kauften wieder jede Menge ein. 

Als wir wieder am Schiff angekommen waren, gingen wir auf unsere Kabine und bestellten uns erst einmal was zu Essen. Der Kabinenservice auf Royal Caribbean ist im vergleich zu anderen Schiffen kostenfrei. Wir hatten keine Lust auf das Buffet-Restaurant sondern aßen lieber auf unserem Balkon und sahen zu wie die anderen Gäste langsam eintrudelten. Wir bestellten: Pizza, Hamburger, Salat und Käse und einen Kuchen zum Dessert. :)


4. Tag - Philipsburg (St. Maarten)

In Philipsburg waren wir bereits im März diesen Jahres, so dass wir uns noch sehr gut auskannten. An diesem Tag lagen 5 Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Dementsprechend voll war auch die kleine Hafenpromenade mit den Geschäfte. Wir entschlossen uns kurzer Hand an der Tourist-Info nach einem Strand mit Schnorchel-Möglichkeit zu fragen und fuhren anschließend mit dem Taxis in einer Gruppe dort hin. 

Die Taxi-Stände sind einfach zu finden, direkt hinter den Geschäften befinden sich diese. Man sieht auf einer Karte wo die Taxen überall hinfahren und was es pro Person kostet. Zu einer abgemachte Uhrzeit wurde man dann vom gleichen Taxi wieder abgeholt und zurück gebracht. Der Strand selbst war nicht der allerschönste, aber zum Schnorcheln in Ordnung.


5. bis 12. Tag - auf See

Am 5. Tag war es endlich soweit. Die Independence of the Seas stach in See. Wir freuten uns - wussten aber nicht was uns erwarten wird. Wir warteten jeden Tag auf schlechtes Wetter und auf Wellengang. Der Wellengang blieb aus, aber das schlechte Wetter kam schneller als gedacht. Auf der Mitte des Atlantiks angekommen war leider kein Sonnen auf dem Pooldeck mehr möglich, es war einfach zu windig und zum Teil auch heftiger Regen. 

Wir genossen dennoch die Ruhe und Entspannung. Wir haben viel gelesen, Sport gemacht und gut gegessen. Für den Erholungsuchenden ist eine Transatlantik-Kreuzfahrt das Beste!


13. Tag - Southampton (England)

Am 14. Mai legte das Schiff früh am Morgen in Southampton an. Wir standen früh auf um rechtzeitig in London zu sein. Am Pier stehen jede Menge Taxen zur Verfügung. Wir hatten schon den Schnellzug von Southampton nach London vorab im Internet gebucht. Von Hafen bis zum Bahnhof sind es ca. 2 Minuten mit dem Taxi. Der Bahnhof selbst ist sehr übersichtlich. Wir holten unsere Tickets am Ticketautomat (Schalter auch vorhanden) ab und gingen zu unserem Bahnsteig. Wir buchten ein flexibles Ticket, so dass wir nicht von der Abfahrtszeit abhängig waren. Im Zug selbst gab es sogar kostenfreies WLAN auf der ganzen Strecke. Wir fuhren ca. 2,5 Stunden. Von Bahnhof Paddington waren es dann zur Fuß nur ca. 200 Meter in unser Hotel. Wir buchten uns ein Upgrade auf eine Suite dazu und waren bei dem Blick direkt auf das London Eye begeistert. Der letzte Tag in London gering schnell! Es war eine wunderschöne Reise, die wir zu Erholung jederzeit wieder buchen würden. Als Sightseeing-Urlaub aber nicht unbedingt geeignet. 

Ende einer wundervollen Reise mit viel Entspannung !!!!