Miami & Key West


Von Miami nach Key West

Wir flogen von Frankfurt über Berlin nach Miami (Air Berlin). Nach Flugbuchung wollte ich wieder die XL-Seats dazu buchen, musste aber feststellen, dass alle ausgebucht waren. Ich ärgerte mich. 

TIP: Einige Wochen später einfach nochmal reinschauen! Ich hatte Glück - es waren wieder drei Reihen verfügbar. Den größeren Sitzabstand von 15 cm merkt man wirklich sehr. Wir waren froh die Plätze gebucht zu haben (Aufpreis 85 EUR pro Person pro Strecke). Nach ca. 11 Stunden Flug, über Grönland und den Norden der USA landeten wir nachmittags gegen 14 Uhr in Miami.  Dieses Mal ging die Einreise in die USA viel schneller, da wir durch unsere Reise im März bereits noch in der 3-monatigen Aufenthaltsfrist lagen, somit konnte wir einfach an der langen Schlange von Menschen vorbei gehen ! :)

Wir fuhren mit dem Metro Mover zur Mietwagenstation. In dieser Halle sind alle renommierten Anbieter vorhanden. Wir haben bisher gute Erfahrung mit Sixt und Alamo gemacht. Wir stellten uns bei Alamo an und nach wenigen Minuten hatten wir die Unterlagen für unseren Mietwagen. Wir fuhren mit dem Aufzug auf die nächste Ebene und hatten nun die freie Auswahl an Cabrios unserer gebuchten Klasse. 

Da es leider keinen roten Ford Mustang mehr gab, haben wir uns für einen weißen entschieden. Das Auto war wirklich super. Wir hatten insgesamt 4 Koffer (2 große, 2 kleine Handgepäck-Koffer) zu verstauen. Die Fragen war nur wie?! In Amerika alles kein Problem. Wir luden einfach die zwei großen Koffer auf den Rücksitz des Auto und öffneten das Verdeck. Und nun ging es auch schon los. Wir gaben die erste Hoteladresse des Holiday Inn in Key Largo ein fuhren los!

Es ist zu empfehlen innerhalb Miamis nicht offen Cabrio zu fahren. Auf dem Weg nach Key Largo hielten wir noch kurz an und haben etwas zu Abend gegessen. Das Hotel Holiday Inn ist bestens zu empfehlen. Mit dem Auto konnten wir direkt vor unser Zimmer fahren. Die Zimmer waren groß und mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet. Wir hatten im Hotel noch das Frühstück dazu gebucht und haben es nicht bereut. Am besten hat mir der Waffelautomat gefallen, mit wir selbst frische Waffeln machen konnten. Nach der langen Anreise gingen wir früh ins Bett!

 

Am nächsten Morgen fuhren wir direkt nach dem Frühstück gegen 8 Uhr weiter nach Key West. Wir hatten noch ca. 100 Meilen (2 Stunden Fahrtzeit vor uns).

Die Zeit verging sehr schnell. Und der Anblick über die vielen Brücken war gigantisch. Wir hielten zwischen durch noch in einem Schuh-Outlet, leider erfolglos :(

In Key West angekommen hielten wir direkt am Mallory Square. Alle Sehenswürdigkeiten sind in Key West bestens zu Fuß erreichbar. Trotz der Hitze (über 30 Grad) genossen wir den Tag. Wir stärkten uns zuerst bei Kermits Key Lime in der Duval Street mit einem echten Limetten Käsekuchen. Jeder sollte diesen Kuchen einmal probiert haben. Ich fande ihn relativ süß. Zum Glück haben wir nur ein Stück geholt.

Wir machten anschließend noch einen kurzen Abstecher zum Hemingway House, bevor es dann weiter ging in Richtung Butterfly Conservatory. Der lange Weg quer durch Key West hat sich wirklich gelohnt. Es war zwar relativ klein, der Eintritt von 10 US Dollar p. P. verhältnismäßig günstig, aber die vielen Schmetterlinge waren wirklich wunderschön. So stellt man sich das Paradis vor. 

Nach der tropischen Luft im Butterfly Conservatory sehnten wir uns nach etwas frischem Wind. Wir gingen die Straße weiter in Richtung Strand. Wir wollte natürlich auch noch zum Southernmost Point. Diesen Punkt kann man gar nicht übersehen. Die Touristenschlange ging mindestens 15 Meter in unsere Richtung. Pärchen, Gruppen und Alleinreisende stellte sich vor die Boje und ließen sich fotografieren. Natürlich stellten wir uns in die Schlagen. Nach wenigen Minuten waren wir an der Reihe und wir wurden von Passanten fotografiert. Der Southernmost Point ist der südlichste Punkt der USA. Es war eine Erfahrung wert. 

Nach einem gemeinsamen Foto gingen wir wieder Richtung Innenstadt. Wir suchten uns ein nettes Restaurant und stärkten uns. Bis zum spektakulären Sonnenuntergang hatten wir noch fünf Stunden Zeit. Wir entschlossen uns erst im Hotel einzuchecken. So fuhren wir in das etwa 4 Meilen entfernte Hotel 24th North. Das Hotel können absolut empfehlen. Wir zahlten 300 EUR für eine Nacht inkl. Frühstück. Von dem Frühstück hatten wir uns aber leider etwas mehr versprochen. Also am besten auswärts Essen fahren. Parkplätze sind aber kostenfrei direkt am Hotel verfügbar. 

 

Kurz vo 19 Uhr machten wir uns erneut auf zum Mallory Square. Wir parkten in einer der vielen Seitenstraßen und gingen den restlichen Weg zu Fuß. Die Straßen waren schon voll mit Touristen, die allen den Sonnenaufgang anschauen wollten. Am Mallory Square angekommen tummelte sich die Leute immer mehr. Wir haben gerade noch so einen Platz direkt vorne am Wasser bekommen. Auf dem Platz wurde allerhand Schauspiel geboten. Angefangen von Straßenkünstlern bis zu Ständen mit Essen und Trinken. Einen Platz in einer der Restaurants zu bekommen war absolut unmöglich. Wir warteten also ab bis die Sonne unterging. Leider hatten wir mit dem Wetter nicht ganz so viel Glück...

Am nächsten Morgen fuhren wir wieder zurück in Richtung Miami. Wir hatte uns an diesem Tag vorgenommen zuerst den Miami Zoo zu besichtigen und anschließend in einer der vielen Malls einkaufen zu gehen. Der Zoo in Miami hat wirklich das versprochen was wir zuvor im Internet überall gelesen haben. Geöffnet hat der Zoo von 10 Uhr morgens bis 17 Uhr Abends am Wochenende. Der Preis von 19,95 $ ist in Ordnung für das was man alles zu sehen bekommt. Der Zoo erstreckt sich über mind. 2-3 km. Alle bekannten Tiere sind dort zu finden. Nach 4 Stunden hatten wir leider immer noch nicht alles gesehen. Wir haben uns aber dann schnell zum Ausgang gemacht, um noch rechtzeitig die Mall in Fort Lauderdale zu erreichen. 

Bis in die Sawgrass Mill in Fort Lauderdale hatten wir noch ca. 30 Meilen zu fahren. Wir kamen rechtzeitig an. Die Parkplatzsuche gestaltete sich etwas schwieriger. Es war Samstag und dementsprechend natürlich sehr viel los. Nach ein paar Runden haben wir einen Parkplatz gefunden und gingen los. Wir merkten schnell das die Sawgrass Mall eine absolut riesige Mall ist. So besorgten wir uns einen Übersichtsplan und suchten uns ein paar Geschäfte aus, die wir unbedingt besuchen wollten. Die Preise sind wirklich erstaunlich günstig im Vergleich zu Deutschland. Es vergingen gut zwei Stunden und unser Auto war anschließend voll mit Tüten. Da wir noch zwei große und zwei kleine Koffer im Auto hatten, war es wirklich schwer die Tüten irgendwo unterzubekommen.

 

Jetzt waren wir auf dem Weg in das Hilton Hotel Marina in dem wir unsere letzte Nacht verbrachten, bevor es am Sonntag auf die Independence of the Seas ging. 

Wir fuhren zum Hotel und waren froh als beim Valet Parken sofort Hilfe kam. Nach dem Einchecken bezogen wir unser Zimmer. Der Blick am nächsten Morgen war wirklich schön, denn wir sahen uns Schiff schon von weitem. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zum  Hafen und gaben unser Gepäck ab. Anschließend fuhren wir zum Fort Lauderdale Flughafen um unser Auto abzugeben. Der nette Herr von Alamo gab uns dem Tipp mit dem kostenfreie Shuttle zum Hafen zu fahren. Am Hafen angekommen ging es jetzt weiter mit dem Schiff Richtung Europa. Wer mehr lesen möchte, findet den Schiffsbericht unter "Transatlantik 2016" bei meinen Reiseberichten.